In einem Notfall­bereich mit fünf großen Notfall­behandlungs­räumen inklusive einem Isolier­raum für infektiöse Patienten wird rund um die Uhr durch ein qualifiziertes, multi­professio­nelles, inter­diszipli­näres Team eine umfängliche Notfall­diagnostik, Erst- und weiter­führende Notfall­versorgung sämtlicher notfall­medizinischer Krankheits­bilder und Verlet­zungen gewähr­leistet.

Fußläufige Notfall­patienten und Patienten*Innen, die mit dem Rettungs­dienst in die Notauf­nahme verbracht werden, werden anhand ihrer Symptome oder Verlet­zungen und deren Ausprägung nach einem international validierten sog. Triage­system (Manchester Trage System) hinsichtlich der Dringlichkeit Ihrer Behand­lungs­priorität unmittelbar nach Ankunft systematisiert eingestuft, damit insbesondere bei erhöhtem Patienten*Innen­aufkommen diejenigen  Patient*Innen zuerst behandelt werden, deren Gesundheit und Leben am kritischsten bedroht sind.

Lebens­gefährlich erkrankte Patient*Innen werden in einem auf universi­tärem Niveau ausge­statteten Schockraum durch ein Schockraum­team nach einem standar­disierten Schock­raum­konzept mit Durch­führung auch invasiver lebens­erhaltender Sofort­maßnahmen oder Beginn einer künstlichen Beatmung erstversorgt und dann entweder in den OP, die Endoskopie  oder auf die Intensivstation verbracht oder aber zum Beispiel bei schwersten Verletzungen, der Notwendigkeit einer notfallmäßigen Gehirnoperation (etwa bei Gehirn­blutungen) oder Herzkatheter­untersuchung stabilisiert und dann nach Organisation der Übernahme­bereitschaft durch uns mit einem qualifizierten Rettungs­mittel in ein spezialisiertes Zentrum transportiert.

Die Notaufnahme am Katholischen Krankenhaus Dortmund West ist eine von der Ärzte­kammer Westfalen-Lippe ausgewiesene Weiter­bildungs­stätte für ärztliche Akut- und Notfall­medizin.