Informationen aus der Kath. St. Paulus Gesellschaft

Informationen aus dem Lukas Klinikum

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Hebammen betreute Geburt

Wir unterstützen Frauen und Paare bei einer selbstbestimmten und natürlichen Geburt. Neben der üblichen von Ärzten begleiteten Entbindung bieten wir das besondere Betreuungskonzept des Hebammen­kreißsaals an, das darauf abzielt ...

... Schwangere in ihren Ressourcen zu stärken und aus eigener Kraft zu gebären. Unsere erfahrenen Hebammen begleiten Sie individuell und intensiv nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Hierbei vertrauen wir bei der Herausforderung Geburt auf die Kräfte und die Kompetenzen der Gebärenden.

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Notaufnahmen in Hörde, Kirchlinde und Castrop bilden Studenten aus

Lehrstätten der Uni Witten-Herdecke

Notaufnahmen in Hörde, Kirchlinde und Castrop bilden Studenten aus

Studierende der Universität Witten-Herdecke werden künftig Teile ihrer praktischen Ausbildung in den Notaufnahmen des St. Josefs Hospitals Dortmund, des Kath. Krankenhauses Dortmund-West und des St. Rochus Hospitals Castrop-Rauxel absolvieren können. Dr. Anne Herbrich, die Chefärztin der standortübergreifenden Klinik für Akut- und Notfallmedizin, hat einen entsprechenden Lehrauftrag angenommen.

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„Die Studierenden erhalten einen praktischen Einblick in die notfallmedizinische Versorgung und erlernen die besonderen Herausforderungen des interdisziplinären und interprofessionellen Arbeitens“, sagt Dr. Herbrich. „Als Notarztstandorte der Städte sind wir als Notaufnahmen eng mit dem Rettungsdienst verknüpft und haben zudem ein breites Spektrum an hausärztlichen Einweisungen. Mit den angeschlossenen Unfallchirurgien und der fachübergreifenden Schockraumversorgung traumatologischer und nicht-traumatologischer Patient:innen sind wir bestens aufgestellt, um die angehenden Mediziner:innen in alle Belange und Erfordernisse von Patient:innen einzuführen, die mit akuten Beschwerden, Verletzungen oder Erkrankungen in die Klinik kommen.“

Dr. Herbrich engagiert sich seit vielen Jahren in der Ausbildung von allen Berufsgruppen, die in der präklinischen und klinischen Notfallmedizin tätig sind. Regelmäßig bietet sie seit Jahren Workshops und Kurse an. Besonders nachgefragt sind die jährlichen Kirchlinder Workshops zur Notfallmedizin, die 2023 wieder wie gewohnt veranstaltet werden. Darüber hinaus sind jetzt auch gemeinsame notfallmedizinische Trainings mit der Feuerwehr Castrop-Rauxel geplant, in denen realistische Schockraumszenarien nachgebildet werden.

Konferenz mit Taiwan am Heiligen Abend

Konferenz mit Taiwan am Heiligen Abend

Dortmunder Robotik-Spezialisten treffen Chirurgen aus aller Welt online

Auf Einladung des renommierten Spezialisten Prof. C.-M. Peng aus Taiwan werden die Viszeralchirurgen Prof. Dr. Heiner Wolters und Dr. Selami Usta vom Robotik-Zentrum am Josefs-Hospital Dortmund ihre Ergebnisse der robotischen „single-Port“-Chirurgie beim internationalen Symposium den Kollegen aus Taiwan, Südkorea, USA, Europa und China vorstellen.

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Schwerpunkt des internationalen Kongresses wird die minimal-invasive Chirurgie sein, die auch bei komplexen Operationen mit noch weniger Zugängen zu Recht kommt als es bisher weltweit üblich ist.

„Die Fortschritte in der Roboter-assistierten Chirurgie ermöglichen immer kleinere Zugänge und gewebeschonendere Eingriffe“, erläutert Prof. Wolters. „In unserem Robotikzentrum werden mittlerweile auch schwierige Operationen mit Hilfe des Roboters über einen einzigen Zugang zum Bauchraum möglich gemacht. Dabei werden mehrere Instrumente in das Operationsgebiet im Bauch eingeführt. Diese sog. Single-Port robotisch-assistierten Operationen sind einzigartig in Deutschland.“ „Für den Patienten bedeutet dieses Verfahren eine noch schnellere Erholung und Entlassung aus dem Krankenhaus“ ergänzt Dr. Usta.

Im Rahmen der Tagung werden die Robotik-Spezialisten ihre Ergebnisse und Erfahrungen bei Darm-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Speiseröhren Operationen vorstellen. Der Kongress findet als Hybridveranstaltung online und in Anwesenheit in Taiwan am 24. Dezember von 08.00 bis 17.00 Uhr statt. Durch die Zeitverschiebung ist die Bescherung am Heiligabend für die Dortmunder Teilnehmer aus dem St. Josefs Hospital aber nicht gefährdet.

Das Foto zeigt (v. li.) Dr. Selami Usta, Prof. Dr. Heiner Wolters und Prof. C.-M. Peng (Taiwan) anlässlich eines Robotik-Symposiums in Dortmund im Dezember 2018.

Dr. Ring als Plastisch-rekonstruktiver Tumorchirurg zertifiziert

Dr. Ring als Plastisch-rekonstruktiver Tumorchirurg zertifiziert

Wieder wohlfühlen im eigenen Körper

Priv.-Doz. Dr. Andrej Ring, Chefarzt der Klinik für Plastische Chirurgie am St. Rochus Hospital in Castrop-Rauxel, hat das Zertifikat als „Plastisch-rekonstruktiver Tumorchirurg“ der medizinischen Fachgesellschaft (DGPRÄC) erworben.

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„Ziel der plastisch-rekonstruktiven Tumorchirurgie ist die Wiederherstellung von Körperform und -funktion nach großräumigen Gewebeverlusten im Zuge einer Krebsoperation. Mit mikrochirurgischen Techniken können wir entstandene Hohlräume mit körpereigenem Gewebe unter Erhaltung von Gefäßen und Nerven schonend wieder auffüllen. Funktionsrelevante Defekte von Knochengewebe können mittels körpereigenen Knochen aus dem Becken oder dem Unterschenkel ersetzt werden. Bei Defekten von Nerven kann die Funktion an Arm und Bein durch Transplantation von Nerven oder durch Muskeltransfer wiederhergestellt werden“, erklärt Dr. Ring.

Die operative Entfernung von bösartigen Geschwülsten stellt den Hauptpfeiler der Tumortherapie dar. Eine Bestrahlung und eine Chemotherapie vor oder nach der Operation können das Risiko des Wiederauftretens des Tumors reduzieren und die Überlebenszeiten verlängern. Auch in der Behandlung von Metastasen oder in palliativen Fällen spielen die genannten Therapiekonzepte eine wichtige Rolle, um die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Die klassische Anforderung an die Tumorchirurgie lautet: Tumorentfernung im Gesunden mit ausreichendem Sicherheitsabstand. Diese Radikalität führt mitunter zu größeren Gewebedefekten und Funktionseinbußen. Hier kann die Plastische Chirurgie ihre speziellen Operationstechniken einbringen und somit einen bedeutenden Teil zum Erhalt der Lebensqualität von Tumorpatienten leisten.

Mit der Zertifizierung wird die langjährige Erfahrung der plastisch-rekonstruktiven Chirurgen gewürdigt. Die Patienten werden nach evidenzbasierten Therapieprotokollen behandelt. Die Qualität der Behandlung wird nach strengen Kriterien geprüft. Zum Erreichen eines bestmöglichen Ergebnisses ist eine exakte Therapieplanung im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Disziplinen notwendig. Tumoroperationen, bei denen plastische Deckungen, funktionelle Rekonstruktionen und mikrochirurgische Eingriffe zum Einsatz kommen müssen, werden am St. Rochus Hospital und an anderen Standorten im Verbund der Kath. St. Paulus Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Fachdisziplinen wie z. B. der Bauchchirurgie, der Frauenheilkunde und der Neurochirurgie regelmäßig von Dr. Ring durchgeführt.