Mit Herz und Kompetenz

Das Katholische Krankenhaus Dortmund-West, das St. Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel, das St.-Josefs-Hospital in Dortmund-Hörde und das Altenzentrum St. Lambertus in Castrop-Rauxel haben sich im August 2004 unter dem Dach der Katholischen St. Lukas Gesellschaft zusammengeschlossen. Durch den Verbund ist es gelungen, fachliche Kompetenzen in den Bereichen Medizin und Pflege sowie Technik und Verwaltung zu bündeln.

Die Einrichtungen

St.-Josefs-Hospital Dortmund-Hörde

St.-Josefs-Hospital
Wilhelm-Schmidt-Str. 4
44263 Dortmund

Telefon: (0231) 4342-0
Fax: (0231) 4342-3009

E-Mail: info.josefs@lukas-gesellschaft.de
Internet: www.josefs-hospital.de

St.-Josefs-Hospital Dortmund-Hörde
Katholisches Krankenhaus Dortmund-West

Katholisches Krankenhaus
Dortmund-West
Zollernstraße 40
44379 Dortmund

Telefon: (0231) 6798-0
Fax: (0231) 6798-3009

E-Mail: info@krankenhaus-kirchlinde.de
Internet: www.krankenhaus-kirchlinde.de

Katholisches Krankenhaus Dortmund-West
St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel

St. Rochus-Hospital
Glückaufstraße 10
44575 Castrop-Rauxel

Telefon: (02305) 294-0
Fax: (02305) 294-3059

E-Mail: info.rochus@lukas-gesellschaft.de
Internet: www.rochus-hospital.de

St. Rochus-Hospital
Castrop-Rauxel
St. Lambertus Pflege-Einrichtungen Castrop-Rauxel

St. Lambertus Pflegeeinrichtungen
Dortmunder Straße 27
44575 Castrop-Rauxel

Telefon: (02305) 927-0
Fax: (02305) 927-150

E-Mail: verwaltung.az@lukas-gesellschaft.de
Internet: www.lambertus-pflegeeinrichtungen.de

St. Lambertus Pflege-Einrichtungen Castrop-Rauxel
St.-Josefs-Hospital 
Klinik für Innere Medizin Priv.-Doz. Dr. med. Christian Teschendorf
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. med. Heiner Wolters
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Fritz, Dr. med. Jürgen Hagemeyer
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Christoph Hemcke
Klinik für Urologie Dr. med. Oliver Moormann
Klinik für Anästhesiologie Dr. med. Johannes Mathei
Belegklinik für HNO-Heilkunde Dr. med. Lars Bayer, Dr. med. Wolfgang Bienenfeld, Dr. med. Thomas Igla, Dr. med. Björn Lübben, Dr. med. Stephanie Luttke, Dr. med. Christoph Neukamm
Radiologie Medizinisches Versorgungszentrum Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner

 

Katholisches Krankenhaus Dortmund-West
Klinik für Innere Medizin Dr. med. Ralf Kötter, Dr. med. Thorsten Nitschke
Klinik für Chirurgie Dr. med. Hinrich Böhner
Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rheumaorthopädie Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Schmidt
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Dr. med. Bernhard van Boxem
Interdisziplinäre Viszeralstation (Bauchstation) Dr. med. Ralf Kötter, Dr. med. Hinrich Böhner
Radiologie Medizinisches Versorgungszentrum Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner

 

St. Rochus-Hospital
Klinik für Innere Medizin Dr. med. Christian Szymanski
Klinik für Allgemein,- Viszeral- und Gefäßchirurgie Dr. med. Hinrich Böhner
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Schmidt,
Bereichsleiter Dr. med. Marco Sträter
Klinik für Plastische Chirurgie Priv.-Doz. Dr. med. Andrej Ring
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Michael Glaßmeyer
Klinik für Anästhesiologie Dr. med. Bernhard van Boxem
Belegklinik für HNO-Heilkunde Klaus-Wolfgang Kröger, Dr. med. Volker Binnewies, Dr. med. Falk Jahnke
Belegklinik für Augenheilkunde Dr. med. Peter Hoffmann, Dr. med. Christoph Lindemann, Dr. med. Andrea Zimmermann, Dr. med. Lars Zumhagen
Radiologie Medizinisches Versorgungszentrum
Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner

 

St. Lambertus Pflegeeinrichtungen
Altenzentrum St. Lambertus Heimleiterin Annette Beckers
Sozialstation Leiterin Petra Brandes

 

Unsere Geschäftsführung

Katholische St. Lukas-Gesellschaft

Dipl.-Kfm. Clemens Galuschka
Dipl.-Kfm. Clemens Galuschka

Geschäftsführer

Katholische St. Lukas-Gesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Tiemann
Dipl.-Kfm. Thomas Tiemann

Geschäftsführer

Katholische St. Lukas-Gesellschaft

Helmut Kohls
Helmut Kohls

Verwaltungsrats­vorsitzender

Einblick in die Bereiche

Das St.-Josefs-Hospital Dortmund-Hörde, das Katholische Krankenhaus Dortmund-West, das St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel und die St. Lambertus Pflege­ein­richtungen Castrop-Rauxel haben sich im August 2004 unter dem Dach der Katholischen St. Lukas Gesellschaft zusammengeschlossen. Durch den Verbund ist es gelungen, fachliche Kompetenzen in den Bereichen Medizin und Pflege sowie Technik und Verwaltung zu bündeln. Die Folge ist ein breites Angebot medizinischer und pflegerischer Leistungen. An allen Standorten sind die Kernbereiche Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie vertreten.

Frauenheilkunde und Geburtshilfe werden im St.-Josefs-Hospital und St. Rochus-Hospital ebenfalls angeboten. Medizinische Fachbereiche, die an einzelnen Standorten zur Verfügung stehen, wie die Urologie und die HNO-Heilkunde am St.-Josefs-Hospital, die Rheumaorthopädie am Katholischen Krankenhaus Dortmund-West sowie die Gefäßchirurgie und die HNO- und Augenheilkunde am St. Rochus-Hospital, komplettieren das Spektrum der Leistungen der Krankenhausgemeinschaft. Darüber hinaus sind die Häuser der Katholischen St. Lukas Gesellschaft Mitglied im Darmzentrum Ruhr.

Qualität in allen Bereichen

Qualität in allen Bereichen

Bedingung für eine optimale Versorgung ist das ständige Bemühen um Qualität in allen Bereichen. Die Einrichtungen der Katholischen St. Lukas Gesellschaft stellen sich hohen Ansprüchen, nicht nur im medizinischen und technischen Bereich, sondern darüber hinaus insbesondere auch bei der Pflege.

Dokumentierte Qualität

Dokumentierte Qualität

Die Zertifizierung nach dem für alle Krankenhäuser maßgeblichen Standard KTQ sowie die Zertifizierung verschiedener Zentren, dokumentieren den Erfolg bei der Umsetzung der selbstgestellten Qualitätsansprüche.

Gemeinsam erfolgreich

Gemeinsam erfolgreich

Häuser und Fachgruppen übergreifende Konzepte, die in gemeinsamen Konferenzen erarbeitet werden, führen zu standardisierten Abläufen, die Transparenz, Effizienz und Erfolg sichern. 

Fachliche Kompetenz

Fachliche Kompetenz

Die Fortbildung unserer Mitarbeiter ist ebenso selbstverständlich wie die ständige Anpassung unseres therapeutischen Angebots an neue Entwicklungen in der Medizin. Den Patienten kommt es insbesondere zugute, wenn für die Abstimmung von Behandlungsmaßnahmen auf eine breite fachliche Kompetenz zugegriffen werden kann.

1600

Mitarbeiter

800

Krankenhausbetten

27.000

Stationäre Patienten im Jahr

Die drei Kliniken der Katholischen St. Lukas Gesellschaft mitten im Herzen des Ruhrgebietes, dem größten Ballungsraum in Deutschland, bieten eine kompetente und strikt an modernen Standards ausgerichtete medizinische Versorgung. Die zentrale Lage ermöglicht es, das Angebot der in Deutschland üblichen Behandlungsstandards auch für Patienten aus anderen Nationen zu öffnen. Die Katholische St. Lukas Gesellschaft unterhält Kontaktbüros in den Ländern, aus denen Patienten zu uns nach Deutschland kommen. Die Patienten werden in Ihrem Heimatland bei den erforderlichen Vorbereitungen und der Reiseorganisation unterstützt. 

Die Zentren

Medizinisches Zentrum

Im Medizinischen Zentrum bietet das St.-Josefs-Hospital niedergelassenen Ärzten und Gesundheitsdienstleistern Räumlichkeiten für eine Ansiedlung in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses.

 

Hier geht es zur Seite des Medizinischen Zentrums.

Medizinisches Zentrum
Cancer Center (RUCCC)

Als Mitglied des deutschlandweit größten onkologischen Zentrums – des Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center – bietet das St.-Josefs-Hospital eine erstklassige und menschlich zugewandte Komplettversorgung für Krebspatienten.

 

Hier geht es zur Seite des Cancer Centers (RUCCC).

Cancer Center (RUCCC)
Darmzentrum Ruhr

Eine umfassende, leitliniengerechte Versorgung von Darmkrebs-Patienten auf dem aktuellen Stand der medizinischen Möglichkeiten erfordert eine Bündelung von Kompetenzen.

 

Hier geht es zur Seite des Darmzentrums Ruhr.

Darmzentrum Ruhr
Pankreas Zentrum

Im Pankreaszentrum am St.-Josefs-Hospital werden gut- und bösartige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) behandelt.

 

Hier geht es zur Seite des Pankreas Zentrums.

Pankreas Zentrum

Lukas International

Lukas international
Lukas international

Im Herzen des Ruhrgebietes, dem größten Ballungsraum in Deutschland, bieten die drei Kliniken der Katholischen St. Lukas Gesellschaft eine kompetente und strikt an mo­der­nen Standards ausgerichtete medizinische Versorgung. Die zentrale Lage er­mög­licht es, das gesamte Angebot in den für Deutschland üblich hohen Behandlungsstandards zur Verfügung zu stellen.

Arab health
Arab health

The Catholic St. Lukas Society takes part at the ARAB HEALTH 2017 Dubai;
30 January - 2 February 2017.

Lukas Karriere

Unsere 1.600 Mitarbeiter zeigen jeden Tag Engagement für unsere Patienten – mit Herz und Kompetenz. Hier finden Sie umfassende Informationen zu Job- und Karrieremöglichkeiten sowie qualifizierter Ausbildung in mehreren Berufen.

Wir sind Lukas – werden auch Sie Teil von Lukas!

 

Workshops – Kurse – Events

Unser aktuelles Programm an Workshops, Kursen und Events zu bestimmen Themen bietet Ihnen zahlreiche, zielgruppenspezifische Angebote, um sich weiter zu qualifizieren. Wir wünschen Ihnen positive Lernerfahrungen, einen anregenden Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen und viel Erfolg bei der Umsetzung des Erlernten in Ihrem Arbeitsalltag.

 

Lukas Aktuell

Pressemeldungen

Das Foto zeigt CA Dr. Michael Glaßmeyer.

Auch bei der Geburt ist die Frau selbstbestimmt!

(12.09.2016) „Wir bieten allen werdenden Müttern an, die Geburt nach ihren Vorstellungen zu gestalten“, sagt Chefarzt Dr. Michael Glaßmeyer vom St. Rochus-Hospital. „Dabei ist der Wunsch nach besonderen Formen der vaginalen Entbindung wie zum Beispiel einer Wassergeburt oder der Wunsch, auch bei Beckenendlage spontan zu entbinden, für uns ebenso selbstverständlich wie ein geplanter Kaiserschnitt.“

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Es ist eine Tatsache, dass die Kaiserschnittrate in Deutschland zwischen 1990 bis 2013 von 15 auf 30 Prozent gestiegen ist. Sie liegt damit klar über dem Limit von 15 Prozent, das nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht überschritten werden sollte. Schaut man etwas genauer hin, stellt man fest, dass bei uns die Anzahl der geplanten Kaiserschnitte mittlerweile leicht zurückgeht. Dafür steigt die Anzahl der ungeplanten notfallmäßigen Kaiserschnitte mit ihren Risiken für Mutter und Kind an.

Diese Entwicklung erscheint in den Augen von Dr. Glaßmeyer eher problematisch. „Es scheint einen gesellschaftlichen Druck zu geben, auch unter Berufung auf die WHO, die nur die vaginale Entbindung für gerechtfertigt hält“, sagt er. „Obwohl nicht erkennbar ist, wie die WHO ihre Position begründet, werden Frauen, die sich nicht aus einem sofort ersichtlichen Grund für einen Kaiserschnitt entscheiden, mittlerweile diskreditiert. Ganz so, als sei die vaginale Geburt, die ja nicht immer ein positives Geburtserlebnis bietet, sondern auch ihre Risiken und ihre Beschwerlichkeit hat, das unabdingbare Maß aller Dinge.“

Es gibt klare medizinische Kriterien, die nach angemessener Risikoaufklärung einen geplanten Kaiserschnitt rechtfertigen. Dazu gehören zum Beispiel komplizierte Beckenendlagen, ein Mutterkuchen vor dem Geburtskanal oder höhergradige Mehrlingsgeburten. „Darüber hinaus gibt es Gründe, die in den Leitlinien und Lehrbüchern außer Acht gelassen werden“, betont Dr. Glaßmeyer. „Die Angst vor der vaginalen Entbindung oder eine schlechte Erfahrung bei vorausgehenden Geburten ist ebenso berechtigt wie der Wunsch nach einer natürlichen Geburt. Das Selbstbestimmungsrecht der Frau darf in diesem Fall nicht negativ bewertet werden. Sie alleine muss das Kind zur Welt bringen und sie bestimmt selbst, wie dies vonstattengehen soll.“

Die Klinik für Geburtshilfe veranstaltet regelmäßig Informationsabende zur Geburtsplanung. Dabei erfolgt auch eine Aufklärung über den geplanten Kaiserschnitt, der ja als operativer Baucheingriff durchaus mit Risiken behaftet ist. Bei der Geburtsplanung werden die individuellen Vorstellungen der Frau berücksichtigt. Dabei werden die Aufklärungsunterlagen ausgehändigt, die die Frauen zuhause in Ruhe lesen können. Beim Folgetermin werden noch offene Fragen besprochen. „Auch nach einem geplanten Kaiserschnitt ergreifen wir Maßnahmen die die frühzeitige Bindung zwischen Mutter und Kind sowie den Milcheinfluss unterstützen und stärken.“

Das Foto zeigt OA Dr. Thorsten Nitschke

Ventilstörung an der Kreislaufpumpe

(12.09.2016) „Herzklappen sind Ventile, deren Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass der Blutstrom in der richtigen Richtung durch das Herz gepumpt wird“, sagt Chefarzt Dr. Thorsten Nitschke vom Kath. Krankenhaus Dortmund-West. „Im Laufe des Lebens unterliegen sie starken Belastungen. Fortgeschrittene Herzklappenerkrankungen mindern die Lebensqualität und reduzieren die Lebenserwartung.“

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Herzklappen, die nicht mehr ordentlich schließen, vermindern die Herzleistung. Bei einer Herzklappenverengung öffnet die Klappe nicht vollständig, das Herz muss das Blut unter Mehrarbeit durch die Herzklappe pressen. Ursachen sind Verschleißerscheinungen und Erkrankungen am Herzen, die langsam fortschreiten und kaum bemerkt werden, solange sie noch nicht sehr ausgeprägt sind. Wenn aber die Funktion der Herzklappe deutlich gestört ist, treten Beschwerden auf. Die Patienten leiden dann zunehmend unter Symptomen wie Luftnot bei Belastung, Schwellung der Beine, Herzrhythmusstörungen oder plötzlichen Schwächeanfällen bis hin zum vorübergehenden Bewusstseinsverlust.

„Die Symptome der Erkrankung hängen davon ab, inwieweit welche Herzklappe beeinträchtigt ist“, erklärt der Chefarzt der Inneren Medizin des Kirchlinder Krankenhauses. Am häufigsten treten Verengungen der Aortenklappe, der Herzklappe zwischen Hauptschlagader und linker Herzkammer, auf. Zweithäufigster Klappenfehler ist die Mitralklappeninsuffizienz. Hierbei handelt es sich um eine Undichtigkeit der Herzklappe zwischen linker Vor- und Hauptkammer, die oft auf einer Größenveränderung des Herzens beruht. „In jedem Fall“, so der Kardiologe, „geht es zunächst einmal darum, genau festzustellen, welche Art von Erkrankung vorliegt. Wenn wir dieses wissen, beraten wir gemeinsam mit dem Patienten, welche Behandlung in seinem Fall angemessen ist. In vielen Fällen hilft bereits eine medikamentöse Therapie. Manchmal lässt sich eine Operation oder eine Katheterbehandlung nicht vermeiden.“

Die Diagnose wird durch spezielle Untersuchungen des Patienten gestellt. Standardmethode ist die Echokardiographie, die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Im Kath. Krankenhaus Dortmund-West kann zusätzlich eine Echokardiographie von innen, über die Speiseröhre, oder auch die funktionale Untersuchung des Herzen im Kernspintomographen (Herz-MRT) durchgeführt werden. „Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um in der Regel in aller Ruhe die im Einzelfall erforderlichen Therapiemaßnahmen in die Wege zu leiten“, sagt Dr. Nitschke.

Das Foto zeigt Oberarzt Dr. Bernd Bauer

Hilfe für den verrückten Magen

(08.08.2016) Für die Nahrung gibt es nur einen Weg durch den Verdauungstrakt, der vom Mund durch die Speiseröhre in den Magen führt. Rückflusssperren verhindern beim gesunden Menschen, dass etwas gegen die Richtung aufsteigt. Deshalb ist Sodbrennen ein Hinweis auf Probleme mit dem Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Oft spielen dabei Organverlagerungen eine Rolle, zum Beispiel wenn Teile des Magens nach oben verschoben sind. Dann spielt der Magen „verrückt“.

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„Am St. Rochus-Hospital haben wir standardisierte Behandlungspfade für die Diagnose und die Therapie von krankhaften Rückflüssen der Magensäure“, berichtet der Antireflux-Spezialist Oberarzt Dr. Bernd Bauer von der Klinik für Chirurgie. „Zunächst untersuchen unsere Internisten, ob die Beschwerden medikamentös behandelt werden können. Sie schauen sich Speiseröhre und Magen mit dem Endoskop an und beurteilen gegebenenfalls die anatomische Situation im Röntgenbild.“

Das Zwerchfell trennt den Brustkorb mit Herz und Lunge von der darunterliegenden Bauchhöhle mit Magen und Gedärmen. Bevor sie in den Magen mündet, muss die Speiseröhre durch das Zwerchfell hindurchtreten. Hier befindet sich also naturgemäß eine Schwachstelle im Zwerchfellmuskel. Wenn dieser nachgibt oder gar reißt, können die oberen Teile des Magens mehr oder weniger stark in die Brusthöhle verschoben werden. Dadurch kann der Magen auf Lunge und Herz drücken, und der Verschluss zur Speiseröhre funktioniert nicht mehr richtig. Eine Folge ist Reflux – Magensäure steigt gegen die Richtung in die Speiseröhre auf. Auf Dauer besteht dadurch sogar das Risiko eines Speiseröhrenkrebses.

„Bei etwa fünf Prozent der Reflux-Patienten entsteht so eine riskante Situation, die medikamentös nicht mehr in den Griff zu bekommen ist“, sagt Dr. Bauer. „Dann müssen wir operieren und im Zuge des Eingriffs den Magen zurückverlegen, einen künstlichen Verschluss konstruieren und den Zwerchfelldurchtritt wieder verschließen. Wann immer möglich werden wir diesen Eingriff minimal-invasiv über eine Bauchspiegelung durchführen, um dem Patienten die stark belastendere Eröffnung der Bauchhöhle zu ersparen. Für diese Art der minimal-invasiven Operation sind wir bestens ausgerüstet“, versichert der Chirurg.

Mediathek

Prostatakrebsbehandlung in der Kath. St. Lukas Gesellschaft

Prostatakrebsbehandlung in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Darmkrebsbehandlung in der Kath. St. Lukas Gesellschaft

Darmkrebsbehandlung in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Darmkrebsbehandlung in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Colon Cancer Treatment at Catholic Lukas Society - English

Colon Cancer Treatment at Catholic Lukas Society - English

Colon Cancer Treatment at Catholic St. Lukas Society - Russian

Colon Cancer Treatment at Catholic St. Lukas Society - Russian

Die Behandlung von Hüfte und Knie in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Die Behandlung von Hüfte und Knie in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Lukas Deluxe International - Deutsch

Lukas Deluxe Film - Deutsch

Lukas Deluxe International - English

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Lukas Deluxe International - Russian

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Lukas Deluxe International - Arabic

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