Pressemeldungen

CA Dr. Hinrich Böhner
CA Dr. Hinrich Böhner

Einmal Steine, immer Steine

(13.04.2015) „Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, wie lange manche Patienten Beschwerden hinnehmen, bis sie darüber nachdenken, sich die Gallenblase entfernen zu lassen“, sagt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner vom
Kath. Krankenhaus Dortmund-West
.

Artikel lesen

Gut die Hälfte aller Patienten mit Gallensteinen kommt mit einer akuten Gallenblasenentzündung ins Krankenhaus. Das müsste nicht sein, meint der Chirurg. Er empfiehlt insbesondere jüngeren Patienten unter 50 Jahren, Gallenblasensteine zu operieren, auch wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind. Das sei besser, weil die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation über die Jahre immer größer werde.

Gallensteine entstehen, wenn bei ungünstiger Zusammensetzung des Gallensekrets so hohe Konzentrationen auftreten, dass Salzkristalle ausfallen. Diese Fremdkörper müssen nicht zu Beschwerden führen. Aber sie gehen in der Regel auch nicht von alleine weg. Vor allem jedoch hat der betroffene Patient eine Veranlagung, die immer wieder zur Neubildung von Gallensteinen führen wird.

„Wenn Beschwerden da sind“, so Dr. Böhner, „dann darf man nicht zögern. Die Behandlung von Gallensteinen gehört zu den häufigsten Eingriffen im Krankenhaus. Wir entfernen bis zu 200 Gallenblasen pro Jahr, und zwar in den weitaus meisten Fällen laparoskopisch, also durch Bauchspiegelung.“

Gallensteine werden normalerweise mit einer Ultraschall-Untersuchung nachgewiesen. Aber nicht in jedem Fall ist die Diagnose einfach zu stellen. Bei der Bauchvisite im Kirchlinder Krankenhaus beurteilen Internisten und Chirurgen gemeinsam die Befunde des Patienten und besprechen, welches die beste Behandlung ist. Dabei wird auch beraten, ob ein Eingriff erforderlich ist, und wenn ja, wann dafür der beste Zeitpunkt ist.

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Knie und Hüfte vor Ort

(07.04.2015) Mit dem neuen leitenden Oberarzt Dr. Marco Sträter hat das St. Rochus-Hospital nun auch ganz offiziell den Ausbau der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie vollzogen. Seit Jahresbeginn können die Bürger in ihrer Stadt über die unfallchirurgische Versorgung hinaus auch orthopädischen Behandlungen von Gelenkerkrankungen in Anspruch nehmen.

Artikel lesen

Durch die enge Kooperation mit der Schwesterklinik in Dortmund Kirchlinde können die arthroskopischen Verfahren sowie der Gelenkersatz an Schulter, Knie und Hüfte auf dem bekannt hohen Qualitätsniveau angeboten werden. Auch die Behandlung der typischen orthopädischen Erkrankungen von Füßen und Händen gehören zum Leistungsangebot.

„Wir haben das Angebot unserer Sprechstunden deutlich erweitert und dem Bedarf angepasst“, sagt Dr. Sträter. Die Patienten können sich dienstags und donnerstags zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie mittwochs zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Zentralen Aufnahme- und Diagnoseabteilung (ZAD) vorstellen und beraten lassen. Hier stehen auch alle bildgebenden Verfahren vom Ultraschall über Röntgenbild und Computertomographie bis zur hochauflösenden Kernspintomographie zur Verfügung.

„Gerade für ältere Menschen ist es häufig wichtig, dass sie für eine Knie- oder Hüftoperation heimatnah behandelt werden. Sie können sich darauf verlassen, hier bei uns eine gute Versorgung zu finden. Bei Bedarf werden wir dabei von unseren erfahrenen Kollegen aus Kirchlinde unterstützt“, betont der leitende Oberarzt, der zugleich Bereichsleiter der Unfallchirurgie am Kath. Krankenhaus Dortmund-West ist.

Neue Operationssäle am St.-Josefs-Hospital

(19.03.2015) Am St.-Josefs-Hospital werden ab April zwei neue Operationssäle in Betrieb genommen. Die Klinik hat die Gelegenheit genutzt und technisch aufgerüstet. 3D-Videotechnologie erlaubt künftig eine plastische Visualisierung von endoskopisch durchgeführten Operationen. „Damit erreichen wir als erste Klinik in Dortmund eine Präzision, die komplizierte Eingriffe per Bauchspiegelung unter optimalen Sichtverhältnissen erlaubt“, erklärt der Gynäkologe Chefarzt Dr. Christoph Hemcke.

Artikel lesen

Die Operationssäle werden in der bereits 2011 errichteten Gebäudeaufstockung untergebracht. Der Rohbau war schon damals für die Erweiterung geplant und mit allen benötigten Anschlussmöglichkeiten ausgerüstet worden. Die neuen Räume erfüllen alle Ansprüche, die an moderne Operationssäle gestellt werden können. Fast fugenfreie Glaswände gewährleisten hervorragende hygienische Bedingungen. Die regulierbare indirekte Beleuchtung schafft optimale Voraussetzungen für die videooptische Durchführung endoskopischer Eingriffe. Die neuen OP-Tische bieten alle Flexibilität, die in der modernen Chirurgie unverzichtbar geworden ist.

 

Highlight der komplett aus Eigenmitteln getätigten Investition von rund 2,6 Millionen Euro ist die dreidimensionale Videotechnologie, die es den Operateuren ermöglicht, mit einer realistischen Detailtreue wie bei 3D-Filmen im Kino in den Körper hinein zu schauen. So können Chirurgen, Orthopäden, Urologen und Gynäkologen präzise mit ihren Endoskopen im Operationsgebiet navigieren.

 

„Wir haben unsere Operationskapazitäten den neuen Strukturen angepasst und können so die Qualität steigern und dem zunehmenden Bedarf an Operationen entsprechen“, erläutert der zuständige Projektleiter Markus Heickmann. „Mehr Platz und ein zusätzlicher Lagerraum erlauben eine weitere Optimierung der Ablaufplanung. Die technische Ausstattung ist auf dem neusten Stand.“

 

„Von der Entscheidung im letzten Sommer bis zur Inbetriebnahme ist es der St. Lukas Gesellschaft gelungen, in Rekordzeit das Versorgungsangebot für die Bevölkerung im Dortmunder Süden deutlich weiter voran zu bringen“, betont Geschäftsführer Clemens Galuschka. „Pünktlich zum Start der neuausgerichteten Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie stehen damit hervorragende Bedingungen und ausreichende Kapazitäten für die operativen Behandlungen zur Verfügung.“

Dr. Ernesto Valverde und und T. Sander verpacken medizinische Hilfsgüter für Bolivien.

Deutsche Bolivien Hilfe

(18.03.2015) Die Deutsche Bolivien Hilfe hat wie in den vergangenen Jahren medizinische Hilfsgüter für unterversorgte Regionen in Bolivien gesammelt und für den Transport zusammengestellt. Dr. Ernesto Valverde und seine Mitstreiter Oberarzt Dr. K. Krumpiegl und T. Sander folgen dem Transport ein wenig später, um vor Ort Chagas-Patienten kostenlos mit Herzschrittmachern zu versorgen. Unterstützt wird die Aktion von der Kath. St. Lukas Gesellschaft.

Artikel lesen

Eine Röntgenanlage und ein Anästhesiegerät, Überwachungsmonitore, Betten und Wechseldruckmatratzen für die Intensivtherapie, OP-Lampen und OP-Tische, Rollatoren, Rollstühle und vieles andere mehr füllen einen Container, der doppelt so groß ist, wie in den Jahren zuvor. Die Materialien, ausschließlich Schenkungen umliegender Gesundheitsversorger, werden stationären Einrichtungen für die Versorgung der ländlichen Bevölkerung in Bolivien zur Verfügung gestellt.

Die sozial schlecht gestellten Menschen in den oft schwer zugänglichen ländlichen Regionen des Andenstaats leiden in hohem Maße unter der von Insekten übertragenen Chagas-Krankheit. Jährlich sterben Tausende Menschen an den Folgen der nicht heilbaren Infektion. Die Betroffenen leiden unter anderem an Herzrhythmusstörungen mit Schwindelanfällen und plötzlichen Herztod. Diesen Symptomen kann mit Hilfe eines Herzschrittmachers begegnet werden.

Gemeinsam mit seinem Oberarzt-Kollegen Dr. Klaus Krumpiegl hat Dr. Valverde die Deutsche Bolivienhilfe ins Leben gerufen, die mit Hilfe von Spenden den Erwerb und die Implantation der Schrittmacher sowie die Nachsorge der behandelten Patienten in Bolivien ermöglicht. Jährlich fliegen die Ärzte in Begleitung von Technikern und Pflegepersonal in das südamerikanische Land, um ehrenamtlich und unter schwierigsten Umständen die Bevölkerung vor Ort mit 40 bis 50 Herzschrittmachern zu versorgen.

Aus der Vereinsarbeit der Deutschen Bolivienhilfe sind in Kooperation mit örtlichen Einrichtungen der Kirche viele weitere Projekte angestoßen worden. Das neuste Projekt ist die Einrichtung eines ersten Hospizes in Bolivien. Die Initiative von Dr. Valverde wird von Lukas-Geschäftsführer Clemens Galuschka tatkräftig unterstützt, der sich im vergangen Jahr selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht hat. Das Hospiz wird in Zusammenarbeit mit der Diözese, Adveniat und der Universität von Sucre aufgebaut.

Der Bedarf auf einer dauerhaften Hilfe ist so groß, dass der Verein für die Verwirklichung von Hilfsprogrammen und Transport auf Spenden angewiesen ist.

Spenden unter dem Stichwort: Deutsche Bolivien-Hilfe e.V. Bank für Kirche und Caritas Paderborn. Konto Nr. 16930800 BLZ. 47260307.

Einladung zur Informationsveranstaltung Leben mit Darmkrebs Mittwoch, 18.03.2015, ab 18:00 Uhr

Leben mit Darmkrebs

(13.03.2015) Die Ärzte und Pflegenden der Kath. St. Lukas Gesellschaft nehmen den Darmkrebsmonat März 2015 zum Anlass, um gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe ILCO am 18.3.2015 ab 18.00 Uhr im Konferenzraum 1 am St. Rochus-Hospital in Vorträgen darzulegen: Darmkrebs ist zwar immer noch eine der häufigsten Krebstodesursachen, aber immer besser beherrschbar!

Artikel lesen

Darmkrebs kann man verhindern! Eine Darmkrebserkrankung kann gut behandelt werden, insbesondere wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Grundsätzlich gehört Darmkrebs heute zu den Krebserkrankungen, die geheilt werden können. Selbst bei fortgeschrittenen Krankheitsbildern kann viel getan werden, um das Leben auf lebenswerte Weise zu verlängern.

In Rahmen der Vorträge wird Chefarzt Dr. Christian Szymanski ein Plädoyer für die Darmspiegelung halten und erklären, warum diese sichere Methode die stärkste Waffe im Kampf gegen den Darmkrebs ist. Chefarzt Dr. Ralf Kötter aus dem Kath. Krankenhaus Dortmund West wird über alternative Verfahren zu Vorsorge und Früherkennung berichten. Chefarzt Dr. Hinrich Böhner erläutert die operativen Möglichkeiten und zeigt, was alles noch getan werden kann, wenn der Krebs schon fortgeschritten ist. Der Stoma-Therapeutin Frau Rita Brehm von der ILCO gehen auf den Umgang mit der Erkrankung ein.

Das St. Rochus-Hospital und das Kath. Krankenhaus Dortmund West sind Mitglied im Darmzentrum Ruhr, dem ersten zertifizierten Darmzentrum in NRW. Es bietet den Patienten die beste heute zur Verfügung stehende Behandlung von Darmkrebs. Jeder Einzelfall wird von einem Expertenteam in der Tumorkonferenz beraten. Alle benötigten Diagnostik- und Therapieverfahren stehen vor Ort für die umfassende Versorgung bereit.

Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.
Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.

Vorsorge schützt vor Darmkrebs

(05.03.2015) Anlässlich des Darmkrebsmonats März 2015 erinnern die Experten vom Darmzentrum-Ruhr am St. Rochus-Hospital an die große Chance, die mit der vorsorglichen Darmspiegelung verbunden ist. „Wir empfehlen die Untersuchung, weil sie effektiv Darmkrebs verhindern kann“, sagt Chefarzt Dr. Christian Szymanski.

Artikel lesen

Im Zuge der Darmspieglung befreit der niedergelassene Gastroenterologe die Darmschleimhaut von Polypen, in denen sich die Vorstufen der Krebsentwicklung verbergen. Manchmal wird auch ein Darmkrebs entdeckt, der heutzutage jedoch im Allgemeinen geheilt werden kann. Dafür kommt es ganz entschieden darauf an, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen.

„Als Mitglied im Darmzentrum Ruhr, dem ersten zertifizierten Darmzentrum in NRW, bieten wir den Patienten am Castroper Krankenhaus die beste heute zur Verfügung stehende Behandlung“, erklärt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Jeder Einzelfall wird von einem Expertenteam in der Tumorkonferenz beraten. Alle benötigten Diagnostik- und Therapieverfahren stehen vor Ort für die umfassende Versorgung bereit.“

Die enge Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen ermöglicht es, dass auch fortgeschrittene Erkrankungsstadien im Darmzentrum eine Chance auf Heilung haben. „Heute können wir die Tumoren durch eine vorgeschaltete Chemotherapie verkleinern, so dass sie anschließend gut chirurgisch entfernt werden können“, sagt Dr. Böhner. „Wenn wir Metastasen, zum Beispiel in der Leber feststellen, können wir auch dort operativ vorgehen. In einer Reihe von Fällen gelingt es, den Krebs zu besiegen. Zumindest können wir in den meisten Fällen das Leben mit guter Lebensqualität deutlich verlängern.“

Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.
Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.

Darmkrebsmonat 2015

(05.03.2015) „Die vorsorgliche Darmspiegelung ist eine effektive und sichere Methode, Darmkrebs nicht nur möglichst früh zu finden, sondern sogar zu vermeiden“, erinnert der Gastroenterologe Chefarzt Dr. Ralf Kötter vom Katholischen Krankenhaus Dortmund-West. Anlass ist der Darmkrebsmonat März 2015, der die Bürger erneut motivieren soll, sich die Chance, einen Krebs zu verhindern, nicht entgehen zu lassen.

Artikel lesen

„Auch Patienten, bei denen sich ein Verdacht auf Darmkrebs bestätigt, haben heute gute Chancen auf Heilung“, ergänzt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. Sie werden nach Rücksprache mit den niedergelassenen Kollegen in das zertifizierte Darmzentrum am Kirchlinder Krankenhaus aufgenommen. „Bei uns erhalten sie eine Diagnosesicherung“, berichtet der Chef der Klinik für Chirurgie. „Alle Darmkrebsfälle werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt, in der Spezialisten aus allen beteiligten Fachrichtungen eine optimale Therapiestrategie entwickeln.“

„Selbst bei fortgeschrittenen Tumoren und Metastasen haben wir noch viele Optionen, um Symptome zu lindern, beschwerdefreie Phasen zu schaffen und ein Weiterleben zu ermöglichen, das lebenswert ist“, versichert der Chirurg. „Je früher der Darmkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.“

Die Behandlung im Darmzentrum Ruhr bietet entscheidende Vorteile. Zum einen besteht mit der Assoziation zum Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC) eine enge Verbindung zu einem der modernsten Krebszentren in Deutschland. Zum anderen steht den Patienten im Rahmen der St. Lukas Gesellschaft das komplette Versorgungsspektrum von der hochwertigen Diagnostik einschließlich Endoskopie, Endosonographie, Computertomographie und Kernspintomographie bis hin zu den operativen Verfahren, Chemo- und Strahlentherapie sowie der Nachsorge zur Verfügung.

Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.
Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.

Urologie hat aufgerüstet!

(25.02.2015) Am Mittwoch, den 25.2.2015 hat Pfarrer Norbert Appel am St.-Josefs-Hospital den modernisierten und neu ausgestatten urologischen Funktionsbereich eingeweiht. Ein volldigitaler Röntgenarbeitsplatz neuester Generation bietet optimale Voraussetzungen für die Untersuchung und Behandlung von Stein- und Tumorleiden.

Artikel lesen

Der neue Röntgenarbeitsplatz, der speziell für Diagnostik und minimalinvasive endoskopische Eingriffe in der Urologie entwickelt wurde, wird bereits seit einigen Wochen intensiv genutzt. „Auf zwei Monitoren können wir neben Röntgenbildern auch Endoskopie- und Ultraschallbilder sehen“, erklärte Chefarzt Dr. Oliver Moormann. „Durch den unmittelbaren Vergleich der verschiedenen Befunde können wir Steinleiden oder Krebserkrankungen des Urogenitalsystems noch zielgerichteter behandeln. Die Operationen sind risikoärmer als früher und die Narkosezeiten haben sich deutlich verkürzt.“ Davon profitieren vor allem Patienten mit Nierenerkrankungen, bei denen komplizierte endoskopische Eingriffe mit biegsamen Instrumenten durchgeführt werden können.

Moderne Farbgestaltung und wohnliche Räumlichkeiten verschaffen dem neuen Funktionsbereich eine behagliche Atmosphäre. Dazu tragen nicht zuletzt die von der Photographin Caren Schütte gestalteten großformatigen Fotos aus der industriellen Geschichte Hördes bei.

In der Urologischen Klinik des St. Josefs Hospitals werden im Jahr etwa 2000 Patienten stationär und 3500 Patienten ambulant behandelt. Im Funktionsbereich erfolgen bei ambulanten und stationären Patienten etwa 1800 operative Eingriffe.

 

Weitere Informationen:
Chefarzt Dr. Oliver Moormann, Klinik für Urologie, Tel.: 0231 / 4342-2401

Chefarzt Dr. Böhner
Chefarzt Dr. Böhner

Kirchlinder Ärzte lösen Versprechen ein

(19.02.2015) Im Oktober hatte das Kath. Krankenhaus Dortmund-West die Bevölkerung zum 5. Lukas-Gefäßtag eingeladen. Wegen des großen Interesses an den praktischen Vorführungen konnten viele Besucher die Vorträge zum Thema nicht hören. Die Kirchlinder Ärzte lösen jetzt ihr Versprechen ein und wiederholen am Dienstag, den 24.02.2015 um 19.00 Uhr ihr Informationsangebot.

Artikel lesen

„Erkrankungen wie die Schaufensterkrankheit, die zu einem Verschluss von arteriellen Blutgefäßen in den Beinen führen, werden oft spät erkannt“, sagt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Dabei ist rund jeder Sechste im Laufe seines Lebens davon betroffen. Das liegt daran, dass Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes sowie das Volkslaster Rauchen zu den Hauptrisikofaktoren gehören.“

Am Info-Abend werden alle an der Diagnose und Behandlung von Gefäßerkrankungen beteiligten Fachbereiche Frage und Antwort stehen. Im Einzelnen berichten der Kardiologe Chefarzt Dr. Thorsten Nitschke über Risikofaktoren, der Leiter der Radiologie Dr. Reinartz über Katheter-Verfahren und Chefarzt Dr. Hinrich Böhner über chirurgische Möglichkeiten. Ein Imbiss wird bereitstehen.

Chefarzt Dr. Hagemeyer
Chefarzt Dr. Hagemeyer

Orthopädie am St.-Josefs-Hospital

(18.02.2015) Dr. Jürgen Hagemeyer wechselt ab 1. April als Chefarzt an die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Josefs-Hospital, um die orthopädische Versorgung im Dortmunder Süden langfristig sicherzustellen. Anmeldungen für orthopädische Operationen sind ab sofort unter der Rufnummer (0231) 4342-2701 möglich.

Artikel lesen

Die Chirurgie im St.-Josefs-Hospital gliedert sich in die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Josef Stern sowie die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam leiten Chefarzt Privatdozent Dr. Thomas Fritz und Dr. Jürgen Hagemeyer diese Klinik. Den Schwerpunkt Unfallchirurgie vertritt PD Dr. Fritz und für den neuen Schwerpunkt Orthopädie ist Dr. Hagemeyer zukünftig zuständig.

Dr. Hagemeyer betreut bereits seit 16 Jahren Dortmunder Patienten, davon zehn Jahre als Chefarzt am Bethanien Krankenhaus. In seinem neuen, optimal ausgestatteten Tätigkeitsbereich knüpft er nahtlos an seine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten der Region an. Gemeinsam mit den ebenfalls die Klinik wechselnden Oberärzten Björn Wolf und Dr. Britta Heller findet er am St.-Josefs-Hospital ausgezeichnet ausgestattete Versorgungsstrukturen vor. Pünktlich zu seinem Amtsantritt werden zwei neue, zusätzliche Operationssäle zur Verfügung stehen.

Im St.-Josefs-Hospital sind die Ärzte jederzeit für ihre Patienten ansprechbar. Vor Ort steht die gesamte erforderliche bildgebende Diagnostik einschließlich hochauflösender CT- und MRT-Untersuchungen zur Verfügung. Durch die gut etablierte Zusammenarbeit der verschiedenen am Krankenhaus tätigen Fachbereiche, können auch Patienten mit Begleiterkrankungen ohne Probleme orthopädisch behandelt werden.

Das orthopädische Leistungsangebot umfasst konservative Therapien inklusive der multimodalen Schmerztherapie, diagnostische und interventionelle Eingriffe an den Gelenken (Arthroskopien), das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie sowie die Versorgung mit Endoprothesen für Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenk. Im Rahmen der wiederherstellenden Chirurgie werden Fehlstellungen und verschleißbedingte Gelenkveränderungen korrigiert. Das betrifft vor allem Achskorrekturen sowie Gelenkrekonstruktionen an Händen und Füßen, die viel Erfahrung des Operateurs erfordern.

Der neue Chefarzt legt Wert auf eine multimodale Behandlung, die eine schnelle Mobilisierung ermöglicht. Die Wiedererlangung der Alltagskompetenz ist oberstes Ziel. Eine frühzeitige Einbindung des Sozialdienstes gewährleistet bei Bedarf die zeitnahe Organisation von Anschlussheilbehandlungen, Kurzzeitpflege oder Heimunterbringung.