Pressemeldungen

Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.
Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.

Vorsorge schützt vor Darmkrebs

(05.03.2015) Anlässlich des Darmkrebsmonats März 2015 erinnern die Experten vom Darmzentrum-Ruhr am St. Rochus-Hospital an die große Chance, die mit der vorsorglichen Darmspiegelung verbunden ist. „Wir empfehlen die Untersuchung, weil sie effektiv Darmkrebs verhindern kann“, sagt Chefarzt Dr. Christian Szymanski.

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Im Zuge der Darmspieglung befreit der niedergelassene Gastroenterologe die Darmschleimhaut von Polypen, in denen sich die Vorstufen der Krebsentwicklung verbergen. Manchmal wird auch ein Darmkrebs entdeckt, der heutzutage jedoch im Allgemeinen geheilt werden kann. Dafür kommt es ganz entschieden darauf an, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen.

„Als Mitglied im Darmzentrum Ruhr, dem ersten zertifizierten Darmzentrum in NRW, bieten wir den Patienten am Castroper Krankenhaus die beste heute zur Verfügung stehende Behandlung“, erklärt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Jeder Einzelfall wird von einem Expertenteam in der Tumorkonferenz beraten. Alle benötigten Diagnostik- und Therapieverfahren stehen vor Ort für die umfassende Versorgung bereit.“

Die enge Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen ermöglicht es, dass auch fortgeschrittene Erkrankungsstadien im Darmzentrum eine Chance auf Heilung haben. „Heute können wir die Tumoren durch eine vorgeschaltete Chemotherapie verkleinern, so dass sie anschließend gut chirurgisch entfernt werden können“, sagt Dr. Böhner. „Wenn wir Metastasen, zum Beispiel in der Leber feststellen, können wir auch dort operativ vorgehen. In einer Reihe von Fällen gelingt es, den Krebs zu besiegen. Zumindest können wir in den meisten Fällen das Leben mit guter Lebensqualität deutlich verlängern.“

Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.
Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.

Darmkrebsmonat 2015

(05.03.2015) „Die vorsorgliche Darmspiegelung ist eine effektive und sichere Methode, Darmkrebs nicht nur möglichst früh zu finden, sondern sogar zu vermeiden“, erinnert der Gastroenterologe Chefarzt Dr. Ralf Kötter vom Katholischen Krankenhaus Dortmund-West. Anlass ist der Darmkrebsmonat März 2015, der die Bürger erneut motivieren soll, sich die Chance, einen Krebs zu verhindern, nicht entgehen zu lassen.

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„Auch Patienten, bei denen sich ein Verdacht auf Darmkrebs bestätigt, haben heute gute Chancen auf Heilung“, ergänzt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. Sie werden nach Rücksprache mit den niedergelassenen Kollegen in das zertifizierte Darmzentrum am Kirchlinder Krankenhaus aufgenommen. „Bei uns erhalten sie eine Diagnosesicherung“, berichtet der Chef der Klinik für Chirurgie. „Alle Darmkrebsfälle werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt, in der Spezialisten aus allen beteiligten Fachrichtungen eine optimale Therapiestrategie entwickeln.“

„Selbst bei fortgeschrittenen Tumoren und Metastasen haben wir noch viele Optionen, um Symptome zu lindern, beschwerdefreie Phasen zu schaffen und ein Weiterleben zu ermöglichen, das lebenswert ist“, versichert der Chirurg. „Je früher der Darmkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.“

Die Behandlung im Darmzentrum Ruhr bietet entscheidende Vorteile. Zum einen besteht mit der Assoziation zum Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC) eine enge Verbindung zu einem der modernsten Krebszentren in Deutschland. Zum anderen steht den Patienten im Rahmen der St. Lukas Gesellschaft das komplette Versorgungsspektrum von der hochwertigen Diagnostik einschließlich Endoskopie, Endosonographie, Computertomographie und Kernspintomographie bis hin zu den operativen Verfahren, Chemo- und Strahlentherapie sowie der Nachsorge zur Verfügung.

Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.
Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.

Urologie hat aufgerüstet!

(25.02.2015) Am Mittwoch, den 25.2.2015 hat Pfarrer Norbert Appel am St.-Josefs-Hospital den modernisierten und neu ausgestatten urologischen Funktionsbereich eingeweiht. Ein volldigitaler Röntgenarbeitsplatz neuester Generation bietet optimale Voraussetzungen für die Untersuchung und Behandlung von Stein- und Tumorleiden.

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Der neue Röntgenarbeitsplatz, der speziell für Diagnostik und minimalinvasive endoskopische Eingriffe in der Urologie entwickelt wurde, wird bereits seit einigen Wochen intensiv genutzt. „Auf zwei Monitoren können wir neben Röntgenbildern auch Endoskopie- und Ultraschallbilder sehen“, erklärte Chefarzt Dr. Oliver Moormann. „Durch den unmittelbaren Vergleich der verschiedenen Befunde können wir Steinleiden oder Krebserkrankungen des Urogenitalsystems noch zielgerichteter behandeln. Die Operationen sind risikoärmer als früher und die Narkosezeiten haben sich deutlich verkürzt.“ Davon profitieren vor allem Patienten mit Nierenerkrankungen, bei denen komplizierte endoskopische Eingriffe mit biegsamen Instrumenten durchgeführt werden können.

Moderne Farbgestaltung und wohnliche Räumlichkeiten verschaffen dem neuen Funktionsbereich eine behagliche Atmosphäre. Dazu tragen nicht zuletzt die von der Photographin Caren Schütte gestalteten großformatigen Fotos aus der industriellen Geschichte Hördes bei.

In der Urologischen Klinik des St. Josefs Hospitals werden im Jahr etwa 2000 Patienten stationär und 3500 Patienten ambulant behandelt. Im Funktionsbereich erfolgen bei ambulanten und stationären Patienten etwa 1800 operative Eingriffe.

 

Weitere Informationen:
Chefarzt Dr. Oliver Moormann, Klinik für Urologie, Tel.: 0231 / 4342-2401

Chefarzt Dr. Böhner
Chefarzt Dr. Böhner

Kirchlinder Ärzte lösen Versprechen ein

(19.02.2015) Im Oktober hatte das Kath. Krankenhaus Dortmund-West die Bevölkerung zum 5. Lukas-Gefäßtag eingeladen. Wegen des großen Interesses an den praktischen Vorführungen konnten viele Besucher die Vorträge zum Thema nicht hören. Die Kirchlinder Ärzte lösen jetzt ihr Versprechen ein und wiederholen am Dienstag, den 24.02.2015 um 19.00 Uhr ihr Informationsangebot.

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„Erkrankungen wie die Schaufensterkrankheit, die zu einem Verschluss von arteriellen Blutgefäßen in den Beinen führen, werden oft spät erkannt“, sagt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Dabei ist rund jeder Sechste im Laufe seines Lebens davon betroffen. Das liegt daran, dass Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes sowie das Volkslaster Rauchen zu den Hauptrisikofaktoren gehören.“

Am Info-Abend werden alle an der Diagnose und Behandlung von Gefäßerkrankungen beteiligten Fachbereiche Frage und Antwort stehen. Im Einzelnen berichten der Kardiologe Chefarzt Dr. Thorsten Nitschke über Risikofaktoren, der Leiter der Radiologie Dr. Reinartz über Katheter-Verfahren und Chefarzt Dr. Hinrich Böhner über chirurgische Möglichkeiten. Ein Imbiss wird bereitstehen.

Chefarzt Dr. Hagemeyer
Chefarzt Dr. Hagemeyer

Orthopädie am St.-Josefs-Hospital

(18.02.2015) Dr. Jürgen Hagemeyer wechselt ab 1. April als Chefarzt an die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Josefs-Hospital, um die orthopädische Versorgung im Dortmunder Süden langfristig sicherzustellen. Anmeldungen für orthopädische Operationen sind ab sofort unter der Rufnummer (0231) 4342-2701 möglich.

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Die Chirurgie im St.-Josefs-Hospital gliedert sich in die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Josef Stern sowie die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam leiten Chefarzt Privatdozent Dr. Thomas Fritz und Dr. Jürgen Hagemeyer diese Klinik. Den Schwerpunkt Unfallchirurgie vertritt PD Dr. Fritz und für den neuen Schwerpunkt Orthopädie ist Dr. Hagemeyer zukünftig zuständig.

Dr. Hagemeyer betreut bereits seit 16 Jahren Dortmunder Patienten, davon zehn Jahre als Chefarzt am Bethanien Krankenhaus. In seinem neuen, optimal ausgestatteten Tätigkeitsbereich knüpft er nahtlos an seine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten der Region an. Gemeinsam mit den ebenfalls die Klinik wechselnden Oberärzten Björn Wolf und Dr. Britta Heller findet er am St.-Josefs-Hospital ausgezeichnet ausgestattete Versorgungsstrukturen vor. Pünktlich zu seinem Amtsantritt werden zwei neue, zusätzliche Operationssäle zur Verfügung stehen.

Im St.-Josefs-Hospital sind die Ärzte jederzeit für ihre Patienten ansprechbar. Vor Ort steht die gesamte erforderliche bildgebende Diagnostik einschließlich hochauflösender CT- und MRT-Untersuchungen zur Verfügung. Durch die gut etablierte Zusammenarbeit der verschiedenen am Krankenhaus tätigen Fachbereiche, können auch Patienten mit Begleiterkrankungen ohne Probleme orthopädisch behandelt werden.

Das orthopädische Leistungsangebot umfasst konservative Therapien inklusive der multimodalen Schmerztherapie, diagnostische und interventionelle Eingriffe an den Gelenken (Arthroskopien), das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie sowie die Versorgung mit Endoprothesen für Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenk. Im Rahmen der wiederherstellenden Chirurgie werden Fehlstellungen und verschleißbedingte Gelenkveränderungen korrigiert. Das betrifft vor allem Achskorrekturen sowie Gelenkrekonstruktionen an Händen und Füßen, die viel Erfahrung des Operateurs erfordern.

Der neue Chefarzt legt Wert auf eine multimodale Behandlung, die eine schnelle Mobilisierung ermöglicht. Die Wiedererlangung der Alltagskompetenz ist oberstes Ziel. Eine frühzeitige Einbindung des Sozialdienstes gewährleistet bei Bedarf die zeitnahe Organisation von Anschlussheilbehandlungen, Kurzzeitpflege oder Heimunterbringung.

Chefarzt Dr. med. Hinrich Böhner
Chefarzt Dr. med. Hinrich Böhner

Neues aus dem Schilddrüsenzentrum

(16.02.2015) Das St. Rochus-Hospital hat seinen nuklearmedizinischen Schwerpunkt deutlich verstärkt. Mit Dr. Marc-Oliver Möllers und Dr. Ellen Kozianka stehen im Medizinischen Versorgungszentrum für Radiologie & Strahlentherapie zwei erfahrene Nuklearmediziner bereit, was insbesondere Patienten mit Schilddrüsen-Erkrankungen zugutekommt.

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„Die radiologische-chirurgische Zusammenarbeit verbessert sich durch die neuen diagnostischen Möglichkeiten erheblich“, sagt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Vor allem Ausschlussdiagnosen zur schnellen Abklärung von Patientenbeschwerden mit unklarer Ursache können umstandslos auf kurzem Wege geklärt werden.“

Eines der wichtigsten Verfahren ist die Szintigraphie, die zur Beurteilung von Erkrankungen der Schilddrüsen eingesetzt wird. „Schilddrüsenknoten sind weit verbreitet“, erklärt Dr. Böhner. „20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Die meisten Knoten sind gutartig. In den seltenen Fällen, in denen dies nicht der Fall ist, stehen sehr erfolgreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung.“

„Wir schauen heute sehr genau, ob eine Operation erforderlich ist“, versichert der Chirurg. Internisten, Nuklearmediziner und Chirurgen arbeiten eng zusammen, um die klinischen Symptome sowie Größe und Funktionalität der Knoten zu beurteilen. „Falls erforderlich operieren wir schonend und zurückhaltend. Der Standard des Schilddrüsenzentrums gewährleistet minimale Komplikationen bei maximaler Überwachung“, so Dr. Böhner.

Dr. Thorsten Nitschke
Das Foto zeigt Dr. Nitschke.

Herzschwäche ist eine der häufigsten Diagnosen im Krankenhaus

(09.02.2015) Die Menschen werden immer älter. „Das ist zu einem guten Teil der Tatsache zu verdanken, dass wir Krankheiten, die früher zum Tod geführt haben, heute gut behandeln können“, erklärt Dr. Thorsten Nitschke vom Kath. Krankenhaus Dortmund-West. Die Rückseite der Medaille ist, dass stattdessen andere Krankheiten wie die Herzschwäche stärker an Bedeutung gewinnen.

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Herzschwäche bzw. Herzinsuffizienz ist kein Krankheitsbild im eigentlichen Sinn sondern ein Syndrom. Das bedeutet, es handelt sich um eine Leistungseinschränkung des Herzens mit charakteristischen Symptomen, die aber durch unterschiedliche Herzerkrankungen verursacht werden können. Typische Symptome sind Atemnot bei Belastung, im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe, Müdigkeit und Wassereinlagerung in den Beinen.

„Die Menschen unterschätzen das Krankheitsbild“, warnt Dr. Nitschke. „Es ist zu wenig bekannt, dass die Lebenserwartung bei Herzschwäche kürzer ist, als beispielsweise bei den meisten Krebserkrankungen.“ Deshalb sei es wichtig, mit den diagnostischen Möglichkeiten des Krankenhauses abzuklären, ob tatsächlich eine Herzschwäche vorliegt, und wenn ja, was sie verursacht. Die häufigsten Grunderkrankungen sind Verengungen der Herzkranzgefäße (KHK), Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Klappenerkrankungen.

Die Kardiologen des Kirchlinder Krankenhauses beteiligen sich an einer internationalen klinischen Phase-III-Zulassungsstudie für ein neues Medikament, dessen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit in Vorversuchen bei Patienten mit Herzschwäche bereits bestätigt ist. Auf diese Weise haben sie einen direkten Zugang zu den neuesten Entwicklungen in der Therapie der Herzschwäche. „Die Menschen wissen zwar, dass das Herz wichtig ist“, sagt Dr. Nitschke, „trotzdem bedenken sie nicht, dass Herzerkrankungen mindestens so bedrohlich sind wie Krebserkrankungen.“

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Erweiterung des operativen Spektrums in der Unfallchirurgie

(26.02.2015) Dr. Marco Sträter hat die Nachfolge als Bereichsleiter Unfallchirurgie am Kirchlinder Krankenhaus von seinem langjährigen Vorgänger Dr. Eberhard Volckmann übernommen, der in den Ruhestand gewechselt ist. „Dr. Sträter wird die Unfallchirurgie in enger Kooperation mit seinem Oberarztkollegen Dr. Dietmar Kirstein in bewährter Form weiterführen und weiterentwickeln“, verspricht Chefarzt Privatdozent Dr. Klaus Schmidt.

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Der neue Bereichsleiter Unfallchirurgie ist im Ruhrgebiet verwurzelt, hat seine fachärztliche Ausbildung in der Region absolviert und war unter anderem in der Berufgenossenschaftlichen Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum tätig. Aus seiner bisherigen Tätigkeit bringt er insbesondere viel Erfahrung im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie mit.

„Unsere Hauptaufgabe vor Ort ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von Unfallverletzten aller Art. Das betrifft Berufs-, Schul- und Wegeunfälle ebenso wie die aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend bedeutsame Behandlung von Sturzfolgen des älteren Menschen“, sagt Dr. Sträter.

Neben Knochenbrüchen werden in der Unfallchirurgie vor allem Gelenkverletzungen akut versorgt. Das Spektrum der Unfallchirurgie soll unter anderem um Operationen im Bereich der Brustwirbelsäule sowohl für Osteoporose als auch für unfallbedingte instabile Wirbelverletzungen vor allem durch den Einsatz minimal invasiver Techniken z.B. durch Zementauffüllung oder Stabilisierung mittels Schrauben und Stangen erweitert werden. Bei Einengungen des Spinalkanales mit Kompression des Rückenmarks können in Zukunft auch Erweiterungsoperationen angeboten werden.

Mit der Zentralen Notaufnahme, Schockraum und direkt angeschlossener radiologischer Diagnostik ist das Kirchlinder Krankenhaus bestens aufgestellt, um Verletzungen schnellst möglich zu beurteilen und einer angemessenen Behandlung zuzuführen.

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Operationen jetzt auch an der Brustwirbelsäule

(26.01.2015) Der neue leitende Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Rochus-Hospital, Dr. Marco Sträter, bringt viel Erfahrung mit Eingriffen an der Wirbelsäule nach Castrop-Rauxel. Dadurch kann die Klinik neben den etablierten Operationen im Lendenwirbelbereich ab sofort auch Behandlungen im Bereich der Brustwirbelsäule anbieten.

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„Verletzungen im Brustwirbelbereich kommen wesentlich häufiger vor“, sagt Dr. Sträter. „Betroffen sind vor allem ältere Frauen, die oft aufgrund osteoporosebedingter Brüche im Bereich der Wirbelsäule unter anhaltenden Rückenschmerzen leiden.“ Die Stabilisierung der betroffenen Wirbelkörper durch minimal invasive Techniken mit Schrauben und Stangen oder der Zementverfüllung (Kyphoplastie) ermöglicht in den meisten Fällen eine schnelle Beschwerdeminderung im Rahmen eines kurzzeitigen stationären Aufenthaltes.

Beschwerden, die in die Beine ausstrahlen können ihren Grund in einer Verengung des Spinalkanals haben, die zu einer Reizung der Nerven des Rückenmarks führen. Für solche Fälle stehen ebenfalls Verfahren zur Verfügung, mit denen diese Einengung über kleine Zugangswege erweitert werden können.

Die Risiken der operativen Eingriffe sind überschaubar und überwiegen den Nutzen. Die Erfolgsquote einer deutlichen Beschwerdelinderung ist hoch. „Wir können zwar keine Garantien geben“, sagt Dr. Sträter, „aber in aller Regel erzielen wir eine deutliche Verbesserung der Schmerzsituation. Die Patientenzufriedenheit hängt auch von der Erwartung ab. Deshalb beraten wir intensiv im Vorfeld über das, was möglich ist, und raten nur bei entsprechenden Erfolgsaussichten zu einem Eingriff.“

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Fritz
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Fritz

Zertifiziertes Traumazentrum

(16.01.2015) Der konsequente Ausbau der unfallchirurgischen Abteilung am St.-Josefs-Hospital hat mit der Zertifizierung des lokalen Traumazentrums einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung vollzogen. Das Urteil der unabhängigen Experten von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie bestätigt, dass Chefarzt Privatdozent Dr. Thomas Fritz und sein Team bestens aufgestellt sind, um die Akutversorgung von Unfallpatienten im Dortmunder Süden zu gewährleisten.

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Die diagnostischen Voraussetzungen, um insbesondere auch innere Verletzungen schnell erkennen und gezielt behandeln zu können, ruhen auf drei Säulen. Neben der konventionellen Radiologie und der Angiographie bietet das St.-Josefs-Hospital hier einen schnellen Zugang zu einem hochauflösenden CT-Gerät, das Schnittbildaufnahmen des gesamten Körpers erlaubt. Damit können unter anderem Kopfverletzungen oder innere Blutungen rasch entdeckt werden.

Im Zuge der Zertifizierung hat die Hörder Klinik darüber hinaus den Schockraum für die Versorgung von Schwerverletzten nach US-amerikanischen Standards aufgerüstet. Auch die Intensivkapazitäten sind erheblich erweitert worden. Zusätzliche OP-Kapazitäten werden gerade geschaffen.

„Sehr wichtig für die Versorgung im Traumazentrum ist auch die sehr gut etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Viszeral- und Gefäßchirurgen, mit Intensivmedizinern und Internisten sowie mit Spezialisten wie beispielweise den Urologen“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Josef Stern, der Ärztliche Direktor der Hörder Klinik.

„Mit unseren Konzepten zur Neuorganisation der chirurgischen Abteilungen stellen wir die unfallchirurgische Versorgung am Standort Hörde sicher“, betont der Geschäftsführer der St. Lukas Gesellschaft, Clemens Galuschka.